Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasium feiert erstmals gemeinsames Fastenbrechen
Hockenheim, 31.03.25
Ein interkulturelles Fest der Vielfalt und des Dialogs ist das Fastenbrechen am Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasium in Hockenheim. Neben dem Buffet standen Vorträge und Austausch im Fokus,
Das Fastenbrechen während des muslimischen Fastenmonats Ramadan wird nicht nur im Kreis der Familie begangen, sondern gerne als multikulturelles Fest zelebriert. So auch kürzlich im Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasium (CFG) in Hockenheim. Wie die Vertreter der Schule schreiben, war das Fastenbrechen zum Sonnenuntergang der Klasse 9d ein lebendiges Beispiel für interreligiösen Dialog und gemeinsames Miteinander.
Zu Beginn hielten vier Schüler informative Referate über die Fastentraditionen im Judentum, Christentum und Islam, um Respekt und Neugier gegenüber unterschiedlichen Glaubensrichtungen zu wecken. Das Klassenzimmer verwandelte sich durch kreative Dekorationen dabei in einen gemütlichen Veranstaltungsort. Die Atmosphäre war herzlich und einladend, berichten die Veranstalter.
Buffet steht bei Fastenbrechen in Gauß-Gymnasium in Hockenheim im Vordergrund
Im Mittelpunkt des Festes stand das großzügige Buffet, zu dem alle Gäste kulinarische Spezialitäten aus aller Herren Länder beitrugen. Es war ähnlich vielfältig wie beim Stand „Café International“ bei der öffentlichen Adventsveranstaltung des CFG, welcher auch durch die Klasse betrieben wird. Die Vielfalt der Speisen spiegelte den Verantwortlichen zufolge die bunte Zusammensetzung der Gruppe wider. Menschen mit Wurzeln in über 20 Nationen kamen zusammen.
Der Abend war geprägt von angeregten Gesprächen und regem Austausch zwischen den Generationen und Kulturen. Besonders die Schüler genossen die lockere Stimmung und nutzten die Zeit nach dem Essen, um gemeinsam Spaß zu haben, heißt es vonseiten der Verantwortlichen.
Dieses Fest war mehr als ein gemeinsames Essen – es war ein Symbol für Gemeinschaft, Respekt und das Schätzen von Vielfalt. „Das ist das erste Mal, dass so etwas hier in Hockenheim an einer Schule stattfindet. Gerade an einer Schule ohne Rassismus ist dies ein wichtiges Zeichen. Ich hoffe, dass dies nicht das letzte Mal sein wird“, zeigte sich Schulleiterin Anja Kaiser erfreut. Ein Tag, der allen Beteiligten lange in Erinnerung bleiben wird.
Text: Florian Schmidt
Fotos: Tarza Marouf